Rom

Via Cipro, unbekannte Gegend, keine Touris, Ruhe, an einem kleinen Tisch mit Peroni, lasse alles einfach nur vorüberziehen, sitze und sinniere ohne zu sinnieren.

Italienreise


Lago Maggiore


Torre Alfina


Bagnoreggio

Derzeit unterwegs in Italien (bis etwa Anfang Oktober)

Kunst auf dem Lande: Gedanken zu einer Misere

VORTRAG vom 5.5.2018
Kunst auf dem Lande: Gedanken zu einer Misere (PDF)

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2018!

Jesus bei den Hirten – Motiv für die diesjährige Weihnachtskarte der Caritas im Kreis Miltenberg

Dazu schreibt Martin Pechtold im Innenteil dieser Karte:

Der Miltenberger Künstler Fred K hat in diesem Jahr speziell für unsere Weihnachtskarte ein Motiv gemalt (Öl auf Leinwand, Titel: Jesus bei den Hirten). Ein sehr gelungenes Bild, das wir hier wiedergeben und das zu Interpretationen einlädt. Eine mögliche soll hier versucht werden.

Das Gemälde zeigt die Heilige Familie, wobei Maria das Jesuskind einem Hirten anvertraut hat, der es emporhält. Hinter ihm folgen viele andere Menschen, Hirten und ihre Familien. Das Kommen der drei klugen Sterndeuter („Heilige drei Könige“) wird durch den prachtvollen Kometenschweif symbolisiert, der sich über der Menschenmenge spannt.
Die Geste von Maria sagt uns, dass sie ihr Kind an die Welt gibt, damit es der Menschensohn für die ganze Erde werden kann. Eine wunderbare Szene.
Links unten sitzt im Dunkel ein Betrachter der Szenerie. Er mag stellvertretend für uns alle stehen, für die vielen Generationen von Menschen, die staunend die Geschichte der ersten Weihnacht hören und diese jährlich in Erinnerung holen. – Oder ist die düstere Person der dunkle Teil in jedem Menschen, der wartet, vom Licht berührt zu werden?
Über dem Jesuskind schwebt die Taube als Symbol des Heiligen Geistes. Sie ist in dynamischer Bewegung, fast freudig, eingebunden in den Strahlenkranz über Jesus´ Haupt.
Zwar fehlt der sonst so übliche Ochse (dafür sind links unten Hühner zu sehen), ein Esel ist allerdings auf dem Bild zu finden. Er steht rechts neben der Heiligen Familie und verweist auf die Flucht nach Ägypten. Denn der Säugling Jesus wird Flüchtling sein müssen, damit sein Leben gerettet werden kann; er kennt das Leid der Welt, auch das der Flüchtlinge.
Zwei Mädchen in offenbar moderner Kleidung tanzen am unteren Bildrand. Sie dürfen als Verweis interpretiert werden auf die Freude der Weihnacht, die noch nach 2000 Jahren spürbar sein kann.

Kunst und Kulinarisches in AB

Gestern war ich mit elf anderen Kunstinteressierten in Aschaffenburg. Die Initiative 12M26 berichtet heute darüber.