2. Antwort – Diskussion zur Kunst

Mein lieber Mapec!
danke für Deine Antwort!
Die wohlmeinend- süßlichen aber in einer öffentliche Diskussion absolut unangebrachten, überbordenden Salbungen, wie, meinem Verständnis nach, die eines wissenden Lehrers seinem guten Schützling gegenüber, lehne ab! Es ging mir aufgrund Deiner gesendeten Eingangs-Ausführungen, um eine, wie besprochen, gemeinsame Auseinandersetzung mit – und der Ausarbeitung eines -Kunstbegriffes bzw. dessen mögliche Definitionen. Dabei sah und sehe ich drei Teilnehmer.
Deine Salbungen empfinde ich auch deshalb maßlos und fragwürdig, weil ich danach jegliche „eingehende“ Bezugnahme zu meinem Text mit dem gleichen Enthusiasmus vermisse, womit ich auch auf den übertriebenen Dank verzichten will. (mehr…)

Was ist Kunst? Und: Anmerkungen zu rechter Kunst

Lieber Mapec,
vielen Dank für Deine Zeilen und Feststellungen, mit denen Du einige von Dir geäußerte Meinungen zu Punkten aus unseren Gesprächen, die auch Olaf wesentlich bereicherte, deutlich machst. Über Grundzüge und Aspekte, die aus Deinem Brief zu entnehmen sind, erlaube ich mir in folgender Weise Bezug zu nehmen:
a) Zur Frage „… was ist Kunst …“
b) Anmerkungen zu „rechter“ politische Kunst

a) Zur Frage „ …was ist Kunst“

Neben unzähligen, immer wieder neu kursierenden Aussagen auf die Frage, was „Kunst“ eigentlich sei, ist mir bislang keine Einzige bekannt, die für mich auch nur annähernd tragfähig erschien.
Während viele philosophische Abhandlungen über Ästhetik und Kunst ganze Bücher füllen, müssen, wie ich hier aufzuzeigen versuche, jene angestrebten kurzen Aussagen auf die Frage, was Kunst ist, naturgemäß behelfsmäßig- und Stückwerk bleiben, wobei jeder einzelne Philosoph oder Dichter eine eigene differenzierte Theorie über Ästhetik, Kunst und Künste usw. entwickelt hat. (mehr…)

Kunst auf dem Lande: Gedanken zu einer Misere

VORTRAG vom 5.5.2018
Kunst auf dem Lande: Gedanken zu einer Misere (PDF)

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2018!

Jesus bei den Hirten – Motiv für die diesjährige Weihnachtskarte der Caritas im Kreis Miltenberg

Dazu schreibt Martin Pechtold im Innenteil dieser Karte:

Der Miltenberger Künstler Fred K hat in diesem Jahr speziell für unsere Weihnachtskarte ein Motiv gemalt (Öl auf Leinwand, Titel: Jesus bei den Hirten). Ein sehr gelungenes Bild, das wir hier wiedergeben und das zu Interpretationen einlädt. Eine mögliche soll hier versucht werden.

Das Gemälde zeigt die Heilige Familie, wobei Maria das Jesuskind einem Hirten anvertraut hat, der es emporhält. Hinter ihm folgen viele andere Menschen, Hirten und ihre Familien. Das Kommen der drei klugen Sterndeuter („Heilige drei Könige“) wird durch den prachtvollen Kometenschweif symbolisiert, der sich über der Menschenmenge spannt.
Die Geste von Maria sagt uns, dass sie ihr Kind an die Welt gibt, damit es der Menschensohn für die ganze Erde werden kann. Eine wunderbare Szene.
Links unten sitzt im Dunkel ein Betrachter der Szenerie. Er mag stellvertretend für uns alle stehen, für die vielen Generationen von Menschen, die staunend die Geschichte der ersten Weihnacht hören und diese jährlich in Erinnerung holen. – Oder ist die düstere Person der dunkle Teil in jedem Menschen, der wartet, vom Licht berührt zu werden?
Über dem Jesuskind schwebt die Taube als Symbol des Heiligen Geistes. Sie ist in dynamischer Bewegung, fast freudig, eingebunden in den Strahlenkranz über Jesus´ Haupt.
Zwar fehlt der sonst so übliche Ochse (dafür sind links unten Hühner zu sehen), ein Esel ist allerdings auf dem Bild zu finden. Er steht rechts neben der Heiligen Familie und verweist auf die Flucht nach Ägypten. Denn der Säugling Jesus wird Flüchtling sein müssen, damit sein Leben gerettet werden kann; er kennt das Leid der Welt, auch das der Flüchtlinge.
Zwei Mädchen in offenbar moderner Kleidung tanzen am unteren Bildrand. Sie dürfen als Verweis interpretiert werden auf die Freude der Weihnacht, die noch nach 2000 Jahren spürbar sein kann.

Kunst und Kulinarisches in AB

Gestern war ich mit elf anderen Kunstinteressierten in Aschaffenburg. Die Initiative 12M26 berichtet heute darüber.